#jackensewalong, Teil 3

Ich raste aus – ehrlich! Denn: It’s so fluffy, I’m gonna die!

It’s so FLUFFY!

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#jackensewalong, via ellepuls.com

In anderen Worten: Herzlich Willkommen zum dritten Teil des Jacken Sew-Alongs von Elke.

Heute, bzw. eigentlich gestern (merkt ihr, wie ich mich langsam, aber sicher dem eigentlichen Veröffentlichungstermin (= Sonntag) annähere?) soll es um diese Fragen gehen:

Wie sieht der Zwischenstand aus bei deiner Jacke?

Hast du Tipps und Tricks gelernt?

Brauchst du noch Hilfe bei deinem Projekt?

Mein Zwischenstand lässt sich mit dem Filmzitat oben eigentlich schon komplett zusammenfassen. Die Kombination aus Steppsweat und Flanell, an der ich hier noch zweifelte, ist echt zum Sterben kuschelig. Davon abgesehen steht die Jacke kurz vor der Vollendung – der gruseligste Teil war tatsächlich das Einnähen der Leistentaschen. Der Rest von Rocha ist sehr machbar. (Also, aus meiner Perspektive mit einem eher überschaubaren Anspruch an Präzision.)

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Einzig Ärmel und Schultern bereiten mir noch Kopfzerbrechen. Die Ärmel sind doch zu lang und ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich das gut, oder schlecht finde. Gut zum Kinderwagen schieben und Fahrrad fahren, schlecht für jegliche Tätigkeit, die mehr erfordert, als die Mobilität meiner Fingerspitzen. Warme Finger, oder bewegliche Finger, das ist also jetzt die Frage!

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Und dann die Schulter: Da hatte ich schon eine Vorahnung. Bei der ersten Anprobe noch mitohne Ärmel. Es bubberte, wellte und wand sich vom Kragen schräg in Richtung Schulternaht.Und es änderte sich einfach nicht nach Einsetzen der Ärmel.

Leider ist das auf dem Bild nicht wirklich gut zu erkennen, aber es sieht sonderbar aus. Meine zweite Vermutung war ein verrückt gewordener Stehfaden im Halsbereich. Aber auch das Entfernen des Fadens veränderte wenig bis gar nichts.

Jetzt setze ich all meine Hoffnung auf ein leichtes Schulterpolster, das den Schulterbereich vielleicht ein wenig formen kann. Wer hier für noch weitere Vorschläge hat – bitte immer her damit!

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Und was hab ich gelernt? Ähm, zunächst, dass es durchaus empfehlenswert sein könnte, sich vorab mal Gedanken über Techniken, die das Modell erfordert und Stoffe, die die Techniken erfordern, zu machen. Meine Stoffwahl war mal wieder geprägt von: Oh wie hübsch! und mein Oh wie hübsch! ist leider zu dehnbar für eine ansehnliche Leistentasche.

Das mal außen vor gelassen, konnte Rocha meine Bänderphobie in Teilen heilen. Dank Katharina weiß ich nun nämlich, wie sich so ein Paspelband ordentlich einnähen lässt: Mit dem Füßchen für den nahtverdeckten Reißverschluss! Damit hat es fast Spaß gemacht den Übergang von Futter zu Beleg zu pimpen.

Ok.

Nur dann, wenn man Spaß als die Abwesenheit von globaler Frustration definiert.

Also, es war annehmbar – für so eine Unterart von Band und zwar noch dazu einer entfernt verwandten Art des Schrägbands.

Dann reihe ich mich mal Band-bespaßt bei Teil 3 des Jacken Sew-Alongs ein und wünsche euch eine bombastische Restwoche.

Liebsten Gruß,

Sophie.

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7 Gedanken zu “#jackensewalong, Teil 3

  1. Stephie schreibt:

    Ah ich bin so neidisch, wie geil sieht das denn bitte aus? Mittlerweile ist die La Maison Victor bei mir eingetrudelt und ich hadere mit mir, ob ich auch noch spontan ein Futter bei meiner Jacke aus der Burda einnähen soll, sieht schon schick aus – aber wenn man schon mit den Taschen überfordert ist, sollte man das wohl lieber lassen 😀
    Bin gespannt auf das vollendete Werk!
    Liebe Grüße

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    • Sophie schreibt:

      Also, ich kann ja keine Empfehlung aussprechen für Taschen im Steppsweat – aber eventuell ist es mein Unvermögen 😀 …

      Aber für Futter bin ich immer, unser Stoff ist ja auch super erfreulich zu kombinieren!

      Gefällt mir

  2. Fröbelina schreibt:

    Ach komm, das klingt doch alles vollkommen in Ordnung! Und die Jacke hat so ne hübsche Farbe, da merkt man kleine Mängel gar nicht mehr später! Außerdem ziehst du eh was dickes an unter der Jacke was bestimmt die Schultern voll ausfüllt 😉 Und lernen tust du bestimmt ne Menge! Ich persönlich bin ich immer für warme Finger! Wenn die kalt sind sind die schließlich auch nicht mehr beweglich 😉
    Viel Spaß noch und ich bin gespannt auf das fertige Stück 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

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